Über uns

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ProfilfotoWas oder wer ist „die Kunst des Tees“?

„die Kunst des Tees“ bin ich und ich bin „die Kunst des Tees“. die Kunst des Tees ist einzigartig, weil jeder von uns einzigartig ist. Sie hat Gefühle, Seele, Persönlichkeiten, Träume, Liebe, Prinzipien und Werte.

2008 wurde „die Kunst des Tees“ geboren. Für mich fühlte es sich so an, als ob ein neues Leben beginnen würde. Tee gibt uns viele Gründe ihn zu lieben. Er fasziniert uns in jedem Winkel des Lebens und kann uns seit Tausenden von Jahren grenzenlos inspirieren.

Von Anfang an suche ich nach der Bedeutung, Authentizität, Herkunft, Geschichte,  Wahrheit und Kultur, sowie den menschlichen Beziehungen bzw. Einflüsse in jedem einzelnen Tee, den ich gerne anbiete. Wegen Tee setze ich mich jedes Jahr ins Flugzeug und reise in seine Heimatorte. Hinter den Tees von die Kunst des Tees stehen vor allem kleine Teebauern und Teemeister, die ihre Tees komplett von Hand gefertigt haben. Wir haben vielleicht keine Zertifikate wie z.B. Bio oder Fairtrade auf Papier, aber ich kenne fast jede einzelne Person, die mit meinen Tees zu tun hat. Jede Tasse unserer Tees ist der Beweis der Leidenschaft und der Liebe die in ihm stecken.

Warum beziehe ich gerne von kleinen Teebauern?

Dafür gibt es viele Gründe. Für mich ist am aller wichtigsten, dass wir das selbe Ziel und Leidenschaft teilen sollten. Die Liebe zum Tee und dem was letztendlich bei unseren Kunden in der Kanne landet, entsteht aus der ganzen Umgebung rund um die Teepflanzen: es ist das Gleichgewicht zur Umwelt, die Biodiversität des Teegartens, die Lebensqualität der Menschen (sowie der Teepflückerinnen und Teebauern selbst) die auf dem Teegarten arbeiten. Die Teepflückerinnen haben alle ihr eigenes Leben zu Hause und Freiheiten, denn sie können sich ihren Arbeitgeber aussuchen. Oft hört man schon von weitem das Singen, das Lachen, und man spürt wie viel Spaß sie bei ihrer Arbeit haben. Sie verdienen ein ordentliches Gehalt und manchmal geht es ihnen einfach nicht nur um Geld, sondern die Freude mit Freunden zusammen zu arbeiten und gleichzeitig die Natur genießen zu können. Sollte dies nicht die Grundlage für Fairtrade sein? Die biologische und nachhaltige Anbauweise sollte sowieso meiner Meinung nach die Grundlager für alle Produkte sein, nicht nur auf Papier, sondern vor allem im Verständnis der Bauern und daraus resultierenden Umsetzung. 

Ich liebe jede Teereise, jeden Besuch der Teegärten, die fröhlichen und freundlichen Gesichter der Teebauern, Meister und Pflückerinnen zu sehen und fühle mich jedes Mal wie zu Hause. Ich glaube fest daran, dass diese positive Energien in den Tee geleitet werden können und das spüren wir am Ende jedes mal wieder in der Tasse. Für mich ist es nie die Menge, sondern die Qualität die zählt.

Wieso lege ich einen besonderen Wert auf Tradition, Authentizität und Kultur?

Vielleicht weil ich von meiner Heimat physisch getrennt bin und Tee die greifbarste Verbindung nach Hause und somit mich an meine Familie/zu Hause erinnert und so an meine eigenen Wurzeln. Es fällt mir schwer zu sehen wie die Tradition/Kultur langsam verschwindet oder weniger geschätzt wird. Ohne unsere Vorfahren, woher sollen wir kommen? Sie sind ein Teil der Geschichte. Mit ihren Erfahrungen und Glauben haben wir unsere Kultur und Tradition entwickelt. Da drin sind viele viele Weisheiten, die nicht nur durch Bücher oder Internet übermittelt werden können, sondern vielmehr ein Ergebnis der eigenen Erfahrungen, Experimente, Fehler und Erfolge sind. Ich denke, wir sollen ihnen dankbar sein!

In dieser schnell entwickelter Zeit schauen wir gerne nach Vorne und verlieren unbeachtet leider unseren Boden / unsere Identität und Werte, sowie Prinzipien. Vieles sicherlich sehr unbewusst, aber es passiert und wir folgen gewissen Trends. Oft merken wir dies  viel zu spät. Im Tee sehe ich es nicht anders.

„Authentizität“ ist wie eine „Identität“. Um konkurrenzfähig zu bleiben entwickelt der Teemarkt sich fortlaufend und es erscheinen immer mehr kreative Produkte. Nach meiner Meinung wird die originelle Identität von Tee immer schwächer und oft als Basis für Mischungen genutzt. Der „echte“ Tee steckt mehr und mehr hinter einer Maske (bzw. der Verpackung, Aromen, Mischungen). Außerdem bewirkt die Globalisierung, und um Profit zu optimieren, dass viele Produktionen zur Automatisierung übergehen und im Sinne der Standardisierung auch ihre Qualität und Geschmäckers über verschiedene Erntezeiten gleich bleiben soll; nur dadurch verlieren die Produkte leider auch ihre „Seele“. Wenn man aber Authentizität möchtet, involviert dies viel Handarbeit, Herzblut, Zeit, Erfahrung, Leidenschaft, Ausdauer, und Beharrlichkeit. Deswegen findet man solche Produkte auch immer seltener und wenn man sie gefunden hat, sind diese Personen meist schon älter und eine Nachfolge für solches Kunsthandwerk ist sehr schwer zu finden. Es hört sich vielleicht etwas altmodisch an, aber ohne diese Authentizität ist es für mich wie ohne Wärme im Leben und Blut in einem Körper.

Tee ist ein Thema nicht nur ein Getränk. Er gehört zu unserem Leben und präsentiert sich in unserem Lebensstil. Ich hoffe, unsere Tee-Kultur und Tradition wird nicht in der Geschichte verschwinden, sondern unsere Kinder, Enkelkinder, Urenkelkinder, etc. werden diese schönen Dinge noch sehr sehr lange erleben können.

 

Das ist das Ziel, die Träume, die Wünsche von die Kunst des Tees.